Hervorgehoben

Herzensblick – Blog

Schön liest du meinen Blog. 😀

Ich liebe es, das Leben mit all seinen Facetten zu erforschen. Bewusst hinzuschauen und zu erkunden, was mir noch dienlich ist und was ich loslassen darf. „Frei-werden“ von dem, was mich hindert ganz „ich“ zu sein. Ich liebe es auch, Fragen zu stellen. Ehrlich, direkt und manchmal herausfordernd. Ist es nicht genau dies, was uns letztendlich wachsen lässt? 🌷

Ich freue mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest. Mögen wir gemeinsam viele „Herzensblicke“ erschaffen, wenn wir uns getrauen, bewusst hinzuhorchen und in die Tiefe zu gehen. Auf einer Reise zu uns selbst. 😊🙏


„Kennst du diese Augenblicke, in denen du ganz bei dir bist, endlich loslässt und dich dadurch ausdehnst? In denen du plötzlich mehr wahrnimmst und tief in dir drin glücklich bist? Ich nenne sie Herzensblicke.“

DELIA (AUS „HERZENSBLICKE“)


in Fülle leben

„Warum erlauben wir uns nicht einfach glücklich zu sein und diese erfüllenden Momente zu nähren, zu vervielfältigen?“ Delia blickte erwartungsvoll zu Ruth.

„Na ja, das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das dann praktisch möglich?“, warf diese ein.

„Indem du deine Realität radikal änderst. Indem du vom Denken ins Fühlen kommst, sodass dir die Energien dienen. Indem du erlaubst, dass für dich gesorgt wird. Es ist reinste Fülle um uns, wenn wir sie zulassen. Schau, die meisten Erwachsenen erdenken sich ihr Leben. Wie es zu sein hat, was sie gerne tun möchten – sogar, was sie glücklich macht. Sie denken, dass sie die Kontrolle über ihr Leben haben müssen, um es zu etwas zu machen. Um etwas aus SICH zu machen. Dabei trennt sie ihr Denken von sich selbst und von der wahren Fülle, die stets greifbar wäre. Ich habe festgestellt, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin, als ich merkte, dass ich für vieles keine Worte mehr finde. Denn da, wo das Denken aufhört, fängt das Fühlen an und diese Empfindungen lassen sich kaum in unsere begrenzten Worte fassen. Erst das Fühlen erlaubt es dir, in Fülle zu leben.“

Delia setzte sich nun auf und sah Ruth eindringlich an. „Wir dürfen wieder lernen zu vertrauen. Die Zügel loszulassen. Uns zu öffnen für eine Realität, die wir eben nicht kontrollieren können, weil sie so viel größer, reicher und schöner ist als unsere limitierte, erdachte Welt.“

Ausschnitt aus dem Buch „Herzensblicke“