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Herzensblick – Blog

Schön liest du meinen Blog. 😀

Ich liebe es, das Leben mit all seinen Facetten zu erforschen. Bewusst hinzuschauen und zu erkunden, was mir noch dienlich ist und was ich loslassen darf. „Frei-werden“ von dem, was mich hindert ganz „ich“ zu sein. Ich liebe es auch, Fragen zu stellen. Ehrlich, direkt und manchmal herausfordernd. Ist es nicht genau dies, was uns letztendlich wachsen lässt? 🌷

Ich freue mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest. Mögen wir gemeinsam viele „Herzensblicke“ erschaffen, wenn wir uns getrauen, bewusst hinzuhorchen und in die Tiefe zu gehen. Auf einer Reise zu uns selbst. 😊🙏


„Kennst du diese Augenblicke, in denen du ganz bei dir bist, endlich loslässt und dich dadurch ausdehnst? In denen du plötzlich mehr wahrnimmst und tief in dir drin glücklich bist? Ich nenne sie Herzensblicke.“

DELIA (AUS „HERZENSBLICKE“)


Inneres Wissen

Wisse, dass du weißt.

Du brauchst nicht zu suchen, du brauchst nicht zu zweifeln. Es bedarf nicht mal eine Inspiration im Aussen. Du weißt bereits.

Tief in dir, weißt du immer, was gerade ansteht. Wie es weitergeht oder was du brauchst. Tief in dir, da, wo du nur noch intuitiv wahrnimmst. Da, wo es kaum noch Worte gibt, doch ganz viel Weisheit.

Wir tun es immer wieder – dieses Suchen im Aussen. Dieses Ausschauhalten nach einer Antwort, nach einem klaren Weg. Doch eigentlich suchen wir Sicherheit. Weil uns das Vertrauen fehlt. In uns selbst und in unsere Fähigkeit, dem tiefen inneren Wissen zuzuhören.

Doch glaube mir, es ist immer da. Manchmal etwas verdeckt, manchmal verschüttet unter alten Wunden und Mustern. Doch es ist da. Es wartet auf dich.

Deshalb wisse, dass du weißt. Dass du keine Antwort im Aussen brauchst. Dass du dich nach Innen wenden darfst. Im Vertrauen, dass alles da ist, was du brauchst.

Und dann gehe deinen Weg. Mit einem offenen Herzen und Klarheit im Sein.

Weil du weißt. Und vertraust.

Jenseits von Dualität

Jeden Morgen (und Abend) werden wir beschenkt. ☀️🙏🏻🌕

Licht und Dunkelheit begegnen sich. Zwei so gegensätzliche Kräfte berühren sich und erschaffen dadurch etwas Magisches, etwas Neues. Eine Essenz, die uns verzaubern kann, wenn wir es zulassen.

Es geschieht jeden Tag aufs Neue. Immer wieder.

Die Natur zeigt uns die Verbindung scheinbarer Gegensätze. 🌓

Und wie daraus ein Zauber entsteht. ✨

Schattenarbeit

Schattenarbeit

Sich selbst so anzunehmen wie man ist, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Besonders dann, wenn wir unseren Schatten begegnen. Den Themen, die wir am liebsten nie „anfassen“ würden. Ich glaube, wir alle haben diese Themen, die uns schon unser ganzes Leben begleiten und wir uns manchmal fragen: Warum?

Dabei ist die Antwort wohl gar nicht so wichtig. Vielleicht reicht es zu wissen, dass es uns antreibt. Dass es uns suchen lässt. Weil wir uns genau an diesen Punkten noch nicht „rund“ fühlen.

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Delia: „Vor diesen Schatten oder Ungeheuern haben die Menschen Angst und tun alles Mögliche, um ihnen nicht zu begegnen. Sie beschäftigen sich mit ach so wichtigen Dingen, sie schauen, dass sie möglichst selten alleine sind und natürlich schaffen sie Abhängigkeiten, in denen sie dauernd eingebunden werden, um nie Zeit für sich zu haben.“

„Das klingt aber ganz schön hart“, meinte Ruth.

„Ich urteile nicht. Es ist lediglich das, was ich beobachte und selbst von mir kannte. Da ist so viel Angst vor dem Schatten, dass man lieber sein Leben lang eine Lüge lebt, als dass man sich mit diesen scheinbar fürchterlichen Dämonen auseinandersetzt.“

„Sind sie denn so schlimm?“, fragte Ruth nach.

„Die Angst davor und was wir alles tun, um ihnen auszuweichen, ist viel schlimmer.“

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Ich erkannte diese Tage einmal mehr, wie viel Schmerz wir uns selbst zufügen, weil wir uns diesem Schatten nicht annehmen. Sie versuchen „loszulassen“ ohne wirklich hinzuschauen. Weil wir sie nicht sehen wollen. Ist es nicht so, dass unsere eigene Beurteilung die ist, die uns am tiefsten trifft?

Denn egal wie sehr wir im Aussen nach Bestätigung suchen mögen oder nach jemandem, dem es ebenso geht – letztendlich landen wir wieder bei uns selbst, weil uns die Annahme des Schattens niemand abnehmen kann.

Je mehr wir uns jedoch von dem lösen, was wir denken zu sein, umso leichter kann es gehen. Wir sind nicht das, was wir glauben zu sein.

Wir sind nicht unser Aussehen, unsere Leistung oder unseren Charakter. Wir sind nicht das, was andere über uns sagen. Wir sind viel mehr und gleichzeitig gar nichts davon. Es ist nur eine Erscheinung. Eine Energiewelle auf der Bühne der scheinbaren Realität.

Achte darauf, mit was du dich identifizierst. Fühle, was es mit dir macht. Beobachte. Schatten sind nicht schlimm, auch wenn sie sich oft so anfühlen. Sie sind nur solange bei uns, bis wir die Transformation dessen erlauben.

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„Warum wirkst du immer so ruhig und gefasst? Kennst du diese Verletzlichkeit nicht auch?“, fragte Ruth.

Delia war eine ganze Weile still, bevor sie antwortete: „Ja, ich kenne diese Verletzlichkeit und ich kenne die tiefsten aller Tiefen in mir. Ich bin durch die dunkelste Dunkelheit meiner Seele gegangen und habe erkannt, dass nichts in mir oder außerhalb von mir ist, vor dessen ich mich fürchten müsste. Und ja, ich kenne Traurigkeit oder Wut auch heute noch. Doch ich bin lange Wege gegangen, um zu verzeihen, anzunehmen und lieben zu lernen. Mit der Zeit haben sich die Fäden dann so verwoben, dass ich nun ein Ganzes sehe und fühle. Ich bin alles und ich bin nichts. Deshalb bin ich ruhig. Ich sehe, dass alles gut ist, wie es ist.“

Folge deiner Freude

Folge deiner Freude

Das klingt so simpel. Und doch ändert es alles.

Wir wollen doch alle glücklich und innerlich erfüllt sein. Doch wie gelangen wir da hin?

Ich erkenne immer mehr, wie sehr wir uns durch unsere erlernten Strukturen und Muster selbst im Wege stehen. Denn wie viele Menschen siehst du, die aus reinster Herzensfreude heraus eine Entscheidung treffen oder eine Handlung ausführen?

Selten, nicht wahr? Meistens steuern Gedanken, Berechnungen und erlernte Strukturen (so macht man es) unseren Weg. Doch wie wollen wir von dort zu einem Leben in Fülle und Freude gelangen?

Freude hat eine unglaubliche Kraft, wenn wir sie aus tiefstem Herzen empfinden, ihr vertrauensvoll folgen und mit anderen Menschen teilen. Eine Entscheidung aus Freude heraus kann nur einen gewissen, ähnlich schwingenden Rückfluss anziehen.

Doch wie oft wählen wir dennoch die Vernunft anstatt die Freude? Aus Angst, weil scheinbar etwas anderes von uns erwartet wird? Oder aus Zweifel, weil es ja doch gar nicht so leicht sein kann, wie uns die Freude vielleicht vorgaukelt?

Vertraust du deiner Freude, dass sie dich führen kann?

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Hierzu ein Ausschnitt aus dem Buch „Herzensblicke“:

„Wir lernen unbewusst bereits als Kinder, dass alles Schöne ein Ende haben muss. Dass um die nächste Ecke der Ernst des Lebens lauern muss. Dass es eben nicht nur immer angenehm sein kann. Ansonsten ist was verkehrt. Niemandem kann es nur gut gehen. So sind wir aufgewachsen und so sehen wir es in unserer Gesellschaft. Dies verankert sich tief und lässt uns daran zweifeln, dass es auch anders sein könnte.“ Delia lächelte leise. Sie wusste, dass diese Weltsicht für die meisten Menschen völlig normal und gelebte Realität war. Doch für sie klangen diese Gedanken fast schon abstrus.

„Warum erlauben wir uns nicht einfach glücklich zu sein und diese erfüllenden Momente zu nähren, zu vervielfältigen?“ Delia blickte erwartungsvoll zu Ruth.

„Na ja, das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das dann praktisch möglich?“, warf diese ein.

„Indem du deine Realität radikal änderst. Indem du vom Denken ins Fühlen kommst, sodass dir die Energien dienen. Indem du erlaubst, dass für dich gesorgt wird. Es ist reinste Fülle um uns, wenn wir sie zulassen. Schau, die meisten Erwachsenen erdenken sich ihr Leben. Wie es zu sein hat, was sie gerne tun möchten – sogar, was sie glücklich macht. Sie denken, dass sie die Kontrolle über ihr Leben haben müssen, um es zu etwas zu machen. Um etwas aus SICH zu machen. Dabei trennt sie ihr Denken von sich selbst und von der wahren Fülle, die stets greifbar wäre. Ich habe festgestellt, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin, als ich merkte, dass ich für vieles keine Worte mehr finde. Denn da, wo das Denken aufhört, fängt das Fühlen an und diese Empfindungen lassen sich kaum in unsere begrenzten Worte fassen. Erst das Fühlen erlaubt es dir, in Fülle zu leben.“

Die Augen von Delia funkelten und Ruth spürte, wie sich die junge Frau bemühte, ihr den Sachverhalt zu erklären. Nach einer kleinen Pause setzte Delia zu einer weiteren Erklärung an.

„Wie soll unser Verstand das Leben begreifen? Wie soll mein limitiertes Gehirn wissen, was für mich gut ist, wenn ich doch mitten in einer Matrix lebe? Das funktioniert nicht und deshalb sind viele Menschen so unglücklich.“

Delia setzte sich nun auf und sah Ruth eindringlich an. „Wir dürfen wieder lernen zu vertrauen. Die Zügel loszulassen. Uns zu öffnen für eine Realität, die wir eben nicht kontrollieren können, weil sie so viel größer, reicher und schöner ist als unsere limitierte, erdachte Welt.“

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So dürfen wir auch wieder lernen unserer Freude zu folgen. All dem, was unser Herz zum Lächeln bringt.

Ja, es klingt simpel, doch ja, es ändert dein Leben grundlegend.

Der innere Kompass

Dein innerer Kompass

„Du hast in dir einen inneren Kompass, den du im Außen nie finden wirst. Du kannst noch so schnell laufen, dir noch so viele Dinge kaufen oder noch so scheinbar erfolgreich sein, du wirst nie ankommen, wenn du nicht stehen bleibst und alle Energie zu dir zurücknimmst“, meinte Delia und lächelte.

„Das klingt auf den ersten Blick egoistisch.“ Ruth runzelte nachdenklich die Stirn.

Delia nickte. „Das haben wir so konditioniert. Doch stell dir einen Menschen vor, der in sich ruhend und mit all seiner Kraft gesegnet, für sich eine klare, ruhige Entscheidung trifft und einen nächsten Schritt vollzieht. Ohne etwas anderes abzuwerten. DAS ist eine Botschaft und eine Handlung, die Wellen auslöst. Wenn er liebevoll aus sich heraus wirkt, dann dient er letztendlich allen Menschen, da er seine eigene Essenz auf die Erde bringt.“

„Ja, ich spüre, wie viel Kraft in dieser Aussage steckt“, antwortete Ruth und blickte dann jedoch fragend zu ihrer Freundin. „Doch manchmal habe ich das Gefühl, als ob es fast wie eine Sucht ist, etwas tun zu müssen und sich mit den Dingen anderer Menschen oder Gruppen zu befassen.“

„Weil es das ist. In Hunderten, wenn nicht sogar Tausenden Inkarnationen haben wir erlebt, dass wir scheinbar nur im Außen das bekommen, was wir uns so sehr wünschen: Wertschätzung, Bestätigung, einen Sinn, vielleicht sogar Liebe. Das schale Gefühl im Innern nahmen wir noch nicht wahr, weil es erst jetzt an der Zeit ist, um aufzuwachen.“ Delia liess ihren Blick über das Bergpanorama schweifen, bevor sie fortfuhr: „Diese vermeintliche Quelle von Glück im Außen loszulassen, braucht wirklich viel Mut und ist nicht ganz so einfach, wie es vielleicht scheint. Es fordert dich jeden Moment wieder aufs Neue heraus. Doch es ändert schlussendlich alles, dich, deine Mitwelt, das ganze Universum. Wenn wir wieder anfangen, aus unserem innersten Kern heraus zu leben, dann ändert sich alles. Alles!“

Ausschnitt aus dem Buch „Herzensblicke“.

Die neue Sinnlichkeit

Die neue Sinnlichkeit

Ich wurde letzthin gefragt, wie man vom Kopf mehr ins Herz kommen könne. Eine sehr spannende Frage. Doch würde ich fast wagen zu behaupten, dass wir – wenn wir ganz ehrlich mit uns selbst sind – sie uns oft bereits selbst beantworten können. Vielleicht sollten wir uns aber fragen: Was hält uns davon ab, mehr ins Herz zu kommen?

Mehr ins Herz zu kommen bedeutet auch, seinen eigenen Körper bewusster zu bewohnen. Nur Herz, ohne Körper, das geht aus meiner Erfahrung nicht wirklich. Doch wie viele von uns lieben ihren Körper? Wie viele von uns fühlen sich in ihm so wirklich Zuhause?

Auch für mich war mein Körper lange Zeit mehr ein „Anhängsel“ an meinen Kopf, als dass ich ihn bewusst wahrgenommen hätte. Ich kannte ihn kaum und bin auch jetzt noch auf dieser Reise des Kennenlernens. Und ich sehe, dass es vielen Menschen genauso geht.

Verständlich wird es dann, wenn wir erkennen, dass in unserem Körper viele (traumatische) Erfahrungen gespeichert sind. Viele Ängste, viel Schmerz und noch mehr Trauer. Sobald wir also mehr ins Herz kommen möchten, müssen wir uns zwangsläufig diesen Themen stellen. Anderweitig möchte man den „Kopf“ gar nicht verlassen, da es sich dort „sicher“ anfühlt. Doch stell dir einmal vor, was für gigantische Tore sich öffnen, wenn wir uns ihm hinwenden und ihn lieben lernen…!

Wie also kommen wir vom Kopf ins Herz?

Aus meiner Sicht, durch die Annahme und bewusste „Belebung“ unseres Körpers. Auch – oder gerade wenn wir Widerstand, Wut oder Ängste diesbezüglich fühlen. Tauche ein, FÜHLE alles, was da ist und öffne dich für die Möglichkeit, dass „hinter“ all diesen Empfindungen wahre Schätze liegen. Alles spricht mit dir, wenn du lauschen kannst.

Dein Körper ist dein Instrument, um all die feinstofflichen Dinge überhaupt erst in ihrer Tiefe wahrnehmen zu können. Er ist dein Weg zur Lebendigkeit, wenn du mit einem JA im Herzen das Leben in jeder Zelle vibrieren fühlst. Dein Körper ist ein Geschenk, um das Leben in all seinen Formen und mit all seinen Schichten kennen zu lernen. Wir sind so viel mehr als die Materie. Doch erst indem wir sie liebevoll annehmen und sie uns dienen lassen, können wir entdecken, was „dahinter“ liegt.

Es braucht nicht viel, um vom Kopf ins Herz zu kommen. Das wissen wir alle. Atem. Bewusstes Hineinfühlen. Stille. Dennoch braucht es gleichzeitig so viel mehr als wir ahnen, weil ein Bewohnen des Körpers und ein JA zu allem Sein auch alles sichtbar machen kann, was wir vielleicht noch nicht fühlen wollen.

Ein bewusstes Erleben aus dem Körper heraus bedeutet für mich inzwischen eine Sinnlichkeit, von der ich gar nicht gewusst hatte, dass sie existiert. Wie kann ein Verstand dies auch erfassen? 😉

Diese neue Sinnlichkeit fühlt sich für mich so an, als würde ich durch meinen ganzen Körper atmen. Grenzen verschwinden. Tiefe entsteht. Augenblicke wandeln sich zu Herzensblicke. In Verbundenheit von Körper und Bewusstsein.