Folge deiner Freude

Folge deiner Freude

Das klingt so simpel. Und doch ändert es alles.

Wir wollen doch alle glücklich und innerlich erfüllt sein. Doch wie gelangen wir da hin?

Ich erkenne immer mehr, wie sehr wir uns durch unsere erlernten Strukturen und Muster selbst im Wege stehen. Denn wie viele Menschen siehst du, die aus reinster Herzensfreude heraus eine Entscheidung treffen oder eine Handlung ausführen?

Selten, nicht wahr? Meistens steuern Gedanken, Berechnungen und erlernte Strukturen (so macht man es) unseren Weg. Doch wie wollen wir von dort zu einem Leben in Fülle und Freude gelangen?

Freude hat eine unglaubliche Kraft, wenn wir sie aus tiefstem Herzen empfinden, ihr vertrauensvoll folgen und mit anderen Menschen teilen. Eine Entscheidung aus Freude heraus kann nur einen gewissen, ähnlich schwingenden Rückfluss anziehen.

Doch wie oft wählen wir dennoch die Vernunft anstatt die Freude? Aus Angst, weil scheinbar etwas anderes von uns erwartet wird? Oder aus Zweifel, weil es ja doch gar nicht so leicht sein kann, wie uns die Freude vielleicht vorgaukelt?

Vertraust du deiner Freude, dass sie dich führen kann?

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Hierzu ein Ausschnitt aus dem Buch „Herzensblicke“:

„Wir lernen unbewusst bereits als Kinder, dass alles Schöne ein Ende haben muss. Dass um die nächste Ecke der Ernst des Lebens lauern muss. Dass es eben nicht nur immer angenehm sein kann. Ansonsten ist was verkehrt. Niemandem kann es nur gut gehen. So sind wir aufgewachsen und so sehen wir es in unserer Gesellschaft. Dies verankert sich tief und lässt uns daran zweifeln, dass es auch anders sein könnte.“ Delia lächelte leise. Sie wusste, dass diese Weltsicht für die meisten Menschen völlig normal und gelebte Realität war. Doch für sie klangen diese Gedanken fast schon abstrus.

„Warum erlauben wir uns nicht einfach glücklich zu sein und diese erfüllenden Momente zu nähren, zu vervielfältigen?“ Delia blickte erwartungsvoll zu Ruth.

„Na ja, das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das dann praktisch möglich?“, warf diese ein.

„Indem du deine Realität radikal änderst. Indem du vom Denken ins Fühlen kommst, sodass dir die Energien dienen. Indem du erlaubst, dass für dich gesorgt wird. Es ist reinste Fülle um uns, wenn wir sie zulassen. Schau, die meisten Erwachsenen erdenken sich ihr Leben. Wie es zu sein hat, was sie gerne tun möchten – sogar, was sie glücklich macht. Sie denken, dass sie die Kontrolle über ihr Leben haben müssen, um es zu etwas zu machen. Um etwas aus SICH zu machen. Dabei trennt sie ihr Denken von sich selbst und von der wahren Fülle, die stets greifbar wäre. Ich habe festgestellt, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin, als ich merkte, dass ich für vieles keine Worte mehr finde. Denn da, wo das Denken aufhört, fängt das Fühlen an und diese Empfindungen lassen sich kaum in unsere begrenzten Worte fassen. Erst das Fühlen erlaubt es dir, in Fülle zu leben.“

Die Augen von Delia funkelten und Ruth spürte, wie sich die junge Frau bemühte, ihr den Sachverhalt zu erklären. Nach einer kleinen Pause setzte Delia zu einer weiteren Erklärung an.

„Wie soll unser Verstand das Leben begreifen? Wie soll mein limitiertes Gehirn wissen, was für mich gut ist, wenn ich doch mitten in einer Matrix lebe? Das funktioniert nicht und deshalb sind viele Menschen so unglücklich.“

Delia setzte sich nun auf und sah Ruth eindringlich an. „Wir dürfen wieder lernen zu vertrauen. Die Zügel loszulassen. Uns zu öffnen für eine Realität, die wir eben nicht kontrollieren können, weil sie so viel größer, reicher und schöner ist als unsere limitierte, erdachte Welt.“

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So dürfen wir auch wieder lernen unserer Freude zu folgen. All dem, was unser Herz zum Lächeln bringt.

Ja, es klingt simpel, doch ja, es ändert dein Leben grundlegend.

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